Der Flugschein

Der Traum vom Fliegen ist schon seit Ewigkeiten in der DNA vieler Menschen verankert. Einigen genügt es aber nicht nur in einem Flugzeug zu sitzen, viele wollen es auch selbst fliegen. Dazu benötigt man allerdings einen Flugschein. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob man nur ein ganz kleines Ultraleichtflugzeug oder eine große Passagiermaschine fliegen möchte, jedoch gibt es im Verlauf der Ausbildung natürlich unterschiedliche Ansätze. Die Voraussetzung ist zunächst, dass man für Segelflugzeuge mindestens das 14. Und für Motormaschinen mindestens das 16. Lebensjahr vollendet hat. Natürlich muss dem Ausbilder auch ein polizeiliches Führungszeugnis sowie ein Attest vom Arzt vorliegen der bestätigt, dass man körperlich in der Lage ist ein Flugzeug zu steuern. Spätestens nach dem 11. September kommt man an diesen Bedingungen nicht mehr vorbei.

Sollten diese Voraussetzungen erfüllt sein steht dem privaten Flugschein nichts mehr im Wege. Man kann nahezu in ganz Deutschland leben und trotzdem ist eine Flugschule nie besonders weit entfernt. Sollte man jedoch mit dem Gedanken spielen einen gewerblichen Schein zu machen tut man dies am besten bei einem Luftfahrtunternehmen. So hat beispielsweise die Lufthansa ein weltweit anerkanntes Ausbildungszentrum und auch die teilweise nicht unerheblichen Kosten für die Ausbildung werden vom Unternehmen übernommen. Sollte man den gewerblichen Schein anstreben und bei einer privaten Schule anheuern muss man die Kosten selbst tragen, was für viele wohlhabenden Flugschüler aber eher das geringste Problem ist.

In der Ausbildung erlebt man es häufig, dass sich vor allem in der ersten Phase die Anforderungen bei Segel-, Motor- oder Passagierflugzeugen kaum unterscheiden. Vor allem ist diese Phase sehr theorielastig, denn man setzt sich nicht sofort in eine Maschine und fliegt los, man muss zunächst Sachverhalte wie Sprechfunk, Flugzeugtechnik oder auch Luftrecht und Navigation beherrschen. Einige Flugzeuge werden auch mit Gas betrieben. Solle man als Privatperson mit dem Gedanken spielen sich eine solche Maschine zu kaufen ist es natürlich ratsam immer einen Ersatztank zur Hand zu haben. Wenn man in einer Suchmaschine die Begriffe „airplane filling station container“ eingibt bekommt man prompt die passenden Seiten angezeigt, auf denen man schnell und vor allem günstig fündig wird. Die angesprochenen theoretischen Sachverhalte werden am Ende der Ausbildung durch eine Prüfung abgefragt. Auch bei der Praxis geht es zunächst noch nicht in die Luft, denn vor jedem Start müssen diverse Checklisten aus Sicherheitsgründen abgearbeitet werden. Erst wenn all diese Voraussetzungen erfüllt sind startet der Flieger und der Flugschüler lernt das allgemeine Flugverhalten kennen und darf sich an Manövern, Landungen und Co. versuchen.